Johnnetta Coles literarisches Erbe und seine akademische Wirkung

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Sie können die Entwicklung von Johnnetta Coles intellektueller Karriere anhand ihrer Bibliographie verfolgen. Sie hat nicht nur Bücher geschrieben. Sie redigierte sie, diskutierte mit ihnen und lebte sie in gedruckter Form aus.

Ihre frühen Arbeiten bereiteten den Weg. Anthropology for the Eighties: Introductory Readings erschien 1982. Es war nicht nur ein Lehrbuch. Es war ein Rahmengerät für eine Generation von Studenten. Zwei Jahre später veröffentlichte sie All American Women: Lines That Divide, Ties That Bind (1986). Der Titel sagte alles. Sie blickte auf die Brüche in der amerikanischen Gesellschaft. Die Bindungen, die es zusammenhielten.

Dann kam 1988 „Anthropologie für die Neunziger“. Das Jahrzehnt veränderte sich. Die Messwerte veränderten sich damit. 1993 betrat Cole eine andere Arena. Gespräche: Straight Talk with America’s Sister President* wurde eingestellt. Es hat einen bestimmten Moment im politischen Diskurs eingefangen. Direkt. Ungefiltert.

Ihre Veröffentlichung „Dream the Boldest Dreams: And Other Lessons of Life“ aus dem Jahr 1997 öffnete den Vorhang für die persönliche Philosophie. Es war keine akademische Theorie. Es war ein Lebensratschlag. Hart erkämpft.

Aber die Bücher sind nur die halbe Wahrheit.

Cole war ein produktiver Gelehrter. Sie veröffentlichte zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften. Das ist die Strapaze einer Amtszeit. Die Zitate. Die Peer-Reviews.

Sie hatte auch eine regelmäßige Kolumne in der Zeitschrift McCall. Hier erreichte sie ein anderes Publikum. Nicht nur Akademiker. Nicht nur politische Entscheidungsträger. Frauen lesen eine Lifestyle-Publikation. Sie brachte ihre analytische Linse in diesen Raum.

Warum ist das wichtig?

Denn Cole bewegte sich zwischen hoher Theorie und Massenmarkt. Sie weigerte sich, auf einer Spur zu bleiben. Die Schriften spiegeln das wider. Sie sind nicht monolithisch. Sie sind eine Sammlung von Antworten auf die Zeit.

In den Achtzigern ging es darum, die Anthropologie neu zu definieren. In den Neunzigerjahren ging es darum, diese Definition auf eine sich verändernde Nation anzuwenden. Und währenddessen schrieb sie. Bearbeitung. Apropos.

Ihr Werk ist eine Karte. Es zeigt, wohin die Disziplin gegangen ist. Und wohin das Land hätte gehen können.