Clive Davis hat nicht nur Whitney Houston verpflichtet. Er hat sie konstruiert. 1983 entdeckte der Musikmanager eine 19-Jährige mit Gospel-Wurzeln und bereitete sie speziell auf den schwierigen Übergang in die Pop-Dominanz vor. Es hat funktioniert. Ihr selbstbetiteltes Debüt aus dem Jahr 1985 brachte in den USA drei Nummer-eins-Singles hervor und festigte damit ihren Status als einer der Topseller der Ära in den 1980er und 1990er Jahren.
Die Partnerschaft endete in einer Tragödie. Houston starb im Februar 2012. Sie wurde in einer Badewanne in einem Hotel in Beverly Hills gefunden, nur wenige Tage vor Davis‘ jährlicher Pre-Grammy-Party. Sie war 48.
Davis überlebte sie um mehr als ein Jahrzehnt. Er starb im Juni 2026 im Alter von 94 Jahren. Der Mann, der eine Ära stimmlicher Perfektion definierte, und die Stimme, die sie verkörperte, sind nun beide verschwunden.














