Die Hurrikansaison im Atlantik rückt immer näher. Erste Anzeichen deuten auf ein faules Jahr hin. Werfen Sie Ihre Wetter-App nicht in den Müll.
Die National Oceanic and Atmospheric Administration erwartet acht bis 14 benannte Stürme. Vielleicht drei bis sechs Hurrikane. Ein oder drei starke. Kategorie 3 oder höher.
El Niño ist der Grund. Es kommt. Warmes Wasser, das sich über den Pazifik ausbreitet, stört die globalen Winde. Im Atlantik zerteilen diese Winde Wirbelstürme, bevor sie entstehen. Der Pazifik? Das Gegenteil. NOAA sieht dort eine arbeitsreiche Saison.
Die Geschichte bestätigt dies. Schauen Sie sich die vergangenen Super-El Niños an. Geringe Zyklonenergie. Schwache Stürme.
Aber die Meerestemperaturen im Atlantik sind immer noch hoch. Das schürt das Feuer.
Dann ist da noch der Staub. Aus der Sahara. Es verstopft den Himmel. Blockbildung. Unmöglich, es festzunageln. Das letzte Jahr war unterdurchschnittlich. Ruhige Prognose. Stille Realität. Dann kam Hurrikan Melissa. Einer der stärksten aller Zeiten.
„Auch wenn wir eine unterdurchschnittliche Saison im Atlantik erwarten, ist es wichtig zu verstehen, dass dafür nur eine Saison nötig ist.“
Neil Jacobs hat es klar ausgedrückt. Auch ruhige Jahre bringen Landfälle mit sich. Besonders große.
Prognosen helfen Agenturen, Regale aufzufüllen. Boote bewegen. Gitter vorbereiten. Das ist wichtig. Einzelne Stürme töten jedoch Menschen.
Bei der NOAA fühlt es sich im Moment seltsam an. Die Trump-Administration hat Personal abgebaut. Daten schneiden. Es steigen weniger Wetterballons auf. Jacobs spricht über Drohnen. Neue. Bald betriebsbereit.
Sie setzen auch auf KI. Auf Geschichte geschulte Modelle. Google DeepMind half beim Aufbau eines Tests für 2025. Letztes Jahr wurde eine vollständige Suite eingeführt. Steht neben alten gleichungsbasierten Modellen.
KI sagt Strecken besser voraus. Es fehlt allerdings die Intensität. Herkömmliche Modelle gewinnen immer noch an Leistung.
Wir haben also Drohnen und Algorithmen, die den Himmel beobachten. Und wir haben El Niño, der das Chaos unterdrückt. Zur Zeit.
Ist eine ruhige Jahreszeit sicher? Nein. Nur weniger Schüsse in die Waffe.
Der Atlantik bleibt warm. Staubwolken bleiben zufällig. Ein Sturm braucht keine Gesellschaft. Es muss nur rechts abbiegen.
Wir bereiten vor. Wir schauen zu. Wir hoffen, dass die KI die Strecke errät. Weil dem Ozean die Vorhersage egal ist. Es geht nur um die Physik. Und im Moment sieht die Physik ruhig aus. Meistens.
Was passiert, wenn sie es nicht sind?
Das ist die eigentliche Frage. Und beim Intensitätsteil hinken die Modelle immer noch hinterher.

























